Wir bauen hier um, habt etwas Geduld <3
#1

Vorgarten

in Altes Anwesen 14.12.2014 15:30
von Kai Parker • 8 Beiträge

Herrlich dieses Leben in der normalen Welt. Alles wirkt so viel lebendiger. Ironisch, wenn ich so darüber nachdenke, an wem ich mich alles rächen will. Schon bald werden einige Menschen nicht mehr freudig durch die Welt spazieren. Am Besten aber wäre es doch sie selbst in das Gefängnis zu verbannen, in welches sie mich eingebunkert haben. Mit einem Lächeln auf den Lippen, spaziere ich die unbefahrenre Straße entlang. Hier reihen sich die alten Anwesen und Villen, die sicher mal von irgendwelchen Protzfamilien bewohnt gewesen sind. "Scheint die Sonne nicht herrlich?", frage ich eine unbekannte Oma, die mich anguckt, als wäre ich ein Geist. "Ich meine, der blaue Himmel lässt die wunderbar grünen Bäume noch mehr strahlen. Dabei ist es schon Herbst. Müssten nicht schon überall hässliche braune Blätter herumliegen?" Irritiert hört sie mir zu, doch sehe ich ihren Augen an, dass sie nicht versteht worauf ich hinaus will. Ihre trüben, alten Augen wandern umher und bleiben schließlich wieder an mir hängen. "Entschuldigen Sie, kennen wir uns?", fragt sie mich und mein Lächeln wird breiter. "Ich bin Kai. Eigentlich Malachai, aber das erzähle ich niemandem. Gut, jetzt habe ich es Ihnen erzählt, aber das bleibt unser kleines Geheimnis, was?" Ihr zugezwinkert, zog ich einen Kaugummi aus der Tasche, den ich mir eben erst aus dem Supermarkt eingesteckt habe. Armes Mädchen, sie ist noch so jung gewesen, aber wer will schon Ärger mit der Polizei? Jetzt sieht es aus, als hat sie sich selbst etwas angetan. Wie soll es auch anders sein mit dem Messer, welches in ihrer Hand liegt. Genüsslich schiebe ich mir einen in den Mund kaue darauf herum.

"Auch einen?", biete ich an und strecke ihr die Packung entgegen. Sanft schüttelt sie den Kopf. "Ah! Klar. Blöd von mir, es würde sich bestimmt unschön im Gebiss verfangen. Das verstehe ich." Mir selbst gegen die Stirn geklatscht, lege ich ihr eine Hand auf die Schulter und verschwinde schließlich. Ein Gebäude hat es mir besonders angetan und interessiert begutachtete ich es. "Bietet sich doch an für ein paar Nächte." Über die Jahre habe ich mir angewöhnt mit mir selbst zu sprechen, wohl kein Wunder bei der Einsamkeit.

Mir fällt jemand ins Auge. Braune Locken, zierliche Statur? Meine Glocken läuten und amüsiert spaziere ich auf die Frau zu, bei der es sich eindeutig um Elena handeln muss. Damon's Freundin, die er so herzzereißend vermisst hat. Was für ein Waschlappen. "Was für ein schönes Gebäude nicht wahr? Ich meine die Art und Weise wie sich die Pflanzen entlang der Mauern empor rangen - " Ein albernes Lachen entfährt mir und abwinkend stoppe ich. "Gott, lassen wir das. Ich schwafel so'n Zeug gar nicht. Also, was willst Du hier?" Augenblicklich wird mein Tonfall ernster. Es muss einen Grund haben, dass sie sich hier herumtreibt.

@Tatia Petrova


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#2

RE: Vorgarten

in Altes Anwesen 14.12.2014 19:31
von Tatia Petrova • 22 Beiträge

So roch also die Freiheit , es war ein himmlischer Duft wenn man genau darüber nachdachte. Niemals hätte ich damit gerechnet jemals wieder unter den Lebenden zu weilen. Ich war selbst verwundert das es dazu kam aber wozu hatte man Freunde. Ich war glücklich mich damals mit einer Hexe gut verstanden zu haben denn sonst wäre ich niemals wieder hier gewesen. Das der Preis allerdings war ein Leben als Vampir zu führen war wohl nicht das was ich erwartet hatte. Ich verabscheute diese Kreaturen seid damals... als .... Ich schüttelte mir den Kopf ehe ich weiter darüber nachdachte. Nun war es eben so und ich musste damit leben selbst solch ein Monster zu sein. Nun war allerdings einige Zeit vergangen in welcher ich lernte mich anzupassen und wer hätte das gedacht , ich liebte das Vampir sein. In der Zeit auf Erden hatte ich mich doch etwas gewandelt , das betraf meinen Style, meine Gedanken und auch meinen Charakter. Ich wurde kälter und selbstbewusster so wie ich es damals war allerdings mordlustiger. Ich genoss es noch einmal eine Chance bekommen zu haben welche ich nun nutzen würde.

Mein Weg blieb in New Orleans, ich wusste das die Mikaelsons hier alle vereint waren. Doch wollte ich sie wiedersehen? Ich war hin und her gerissen. Eigentlich wollte ich es doch ,wusste ich das ich mich damit auch in Gefahr begeben würde. Während ich darüber nachdachte, viel mir das alte abgelegene Anwesen auf welches definitiv als Unterschlupf für ein paar Nächte perfekt diente. Bevor ich allerdings das Anwesen betrat schaute ich mich neugierig um. Jedoch hielt die Ruhe in welcher ich mir alles ansah nicht lange. Ich wurde von einer fremden Männerstimme aus den Gedanken gerissen. "Nun es gibt weit aus interessantere Anwesen." sagte ich etwas ernster ohne den Mann anzusehen ,als er allerdings auch ernster wurde und vertrauter sprach drehte ich mich zu ihm um. Natürlich sagte mir sein gesicht nichts weshalb ich ihn verwirrt anblickte. "Kennen wir uns?"

@Kai Parker



And sometimes you're way is chaning...
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#3

RE: Vorgarten

in Altes Anwesen 15.12.2014 15:34
von Kai Parker • 8 Beiträge

Sie steht vor mir, ihre rehbraunen Glubschaugen blinzeln mir entgegen. Spaß beiseite, sie hat verdammt schöne Scheinwerfer, mit ziemlich langen Wimpern. Irgendwie gefällt sie mir, sie erinnert mich an meine erste Schwärmerei, als meine Welt noch in Ordnung gewesen ist, weit vor den Zeiten, in denen ich versucht habe meine Geschwister zu töten. Vergeblich wie ich anmerken muss, aber was nicht ist kann ja noch werden. An irgendwem muss ich mich ja rächen, doch würde es bei den Beiden nicht bleiben, wenn ich es erstmal schaffe. Ich schiebe meine Mordgedanken für einen Augenblick beiseite und schenke Elena wieder meine Aufmerksamkeit. "Noch nicht, aber das ändert sich gerade. Ich bin Kai und Du beschlagnahmt." Bevor sie überhaupt noch fähig ist etwas zu sagen, ziehe ich eine Spritze voll Eisenkraut aus der Hosentasche und injiziere es direkt in den Hals. Bewusstlos sackt das Vampirmädchen vor mir zusammen, denn natürlich habe ich mich inzwischen erkundigt, wie man sie schwächen kann. Meine Erfahrungen mit Vampiren sind nicht all zu groß, weswegen ich vorsorgen musste.

Sie unfreiwillig mit in das Anwesen getragen, lege ich sie auf einer alten Couch ab. "Unser Glück, dass es möbiliert ist, nicht wahr?", frage ich Elena, die noch immer bewusstlos ist. Ich weiß genau wie viel Zeit ich habe, bis sie wieder zu sich kommt. Natürlich bin ich nicht dumm und auf ihre Kräfte ebenfalls vorbereitet, weswegen ich sie an den Füßen ankette, die sich bei jedem Versuch sich loszureißen enger um ihre Fußfesseln legen werden. Der Heizkörper eignet sich gut als Widerstand und wird ihr vorerst den nötigen Gegendruck verleihen. Ebenso kette ich ihre Hände an, sodass ich ihren Körper in eine unbequeme Lage bringen muss. Halb sitzend, den Oberkörper ein wenig in Richtung des Fensters gedreht bei welchem ich die Vorhänge erst einmal schließe. Prüfend suche ich ihren Körper nach ihrem Schutz ab und nehme ihr jeglichen Schmuck ab, den sie bei sich trägt. Gegebenenfalls würde ich die Sonne zum Einsatz bringen, die ihr Verbrennungen oder schlimmeres zufügt.

In meinem Rucksack gekramt, den ich mir allerlei Zeugs gefüllt habe, um zu überleben, greife ich zu einem Trinkpäckchen. Schwungvoll piekse ich den Strohhalm hinein und nehme ein paar Schlücke. Immer wieder sehe ich zu der Brünetten herüber, die langsam aber sicher zu sich kommt. Mir einen Blutbeutel geschnappt, den ich vorsorglich aus dem Krankenhaus gestohlen habe, gehe ich auf das Sofa zu. "Guten morgen Sonnenschein. Durstig?" Bösartig zucken meine Mundwinkel, als ich in ihre Augen sehe. Mit einem Ruck ziehe ich den Blutbeutel wieder zurück, als ich das Gefühl bekomme, dass sie ihn sich holen will. "Ah - ah. Erst spielen wir ein kleines Spiel." Ich muss über mich selbst lachen und setzte mich auf den gegenüberliegenden Sessel. "Das klang echt krass oder? Fast wie bei Saw. Na ja, ich rate Dir ruhig zu bleiben, sonst könnte es wirklich unangenehm werden." Mit einem zugekniffenen Auge und dem Trinkpäckchen in der rechten Hand, wedele ich in Richtung ihrer Fußfesseln. "Also, ich frage jetzt nochmal. Was treibst Du in New Orleans?!" Augenblicklich kehre ich zu meiner ernsten Tonlage zurück. Jeglicher Witz darin verschwindet, sie soll gleich von Anfang an verstehen, dass ich keine Scherze mache.

@Tatia Petrova


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