Wir bauen hier um, habt etwas Geduld <3
#1

Versteck

in Friedhof 10.11.2014 21:01
von Elena Gilbert • new Crazy Pants. | 1.416 Beiträge
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#2

RE: Versteck

in Friedhof 17.11.2014 19:38
von Arizona May Vincenzo (gelöscht)
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Nachdem ich eine SMS von Adrian bekommen hatte in der Stand das er mich sehen musste dringend machte ich mich sofort auf den Weg. Laut seinen Angaben hatte er sich ein Versteck in der Nähe des Friedhofes gesucht und ist dort untergekommen. Das er sich in kein Hotel verschanzte verwunderte mich, vielleicht war auch etwas geschehen? Ich konnte seine SMS nicht deuten und vor allem wusste ich nicht wie dieser bis vor kurzem noch arrogante Trottel in Wirklichkeit war. Beliebt gemacht bei mir hatte er sich jedenfalls nicht und das wo ich ihm sein beschissenen Leben gerettet hatte. Ich hatte mein Leben für ihn aufs Spiel gesetzt und was tat er? Er war in seinem Stolz angekratzt wie dämlich war das bitte.

Nach einer kurzen Fahrt kam ich am Friedhof an, natürlich war es auch nicht gerade einfach hier ein Versteck zu finden. Ich suchte eine halbe Ewigkeit und fand wirklich nichts - es war zum schreien. Natürlich hatte ich auch keine Lust seinen Namen zu schreien denn wenn er wirklich in Gefahr war wäre das genau der Fehler.

Als meine Hoffnung jedoch fast verfolgen war fand ich zwischen ein paar höheren Gräbern eine kleine Spalte welche wie ein Weg aussahen und nach längerem abtasten wurde ich auch bestätigt. Mein Messer griffbereit lief ich durch diesen dunklen Gang und traf auch schon auf Adrian. "Kannst du mir mal sagen wieso du dich genau hier versteckst bitte? Hätte ein Hotel es nicht gebracht? Stehst du auf Dreck und Kälte?" mal wieder musste ich etwas sarkastisch sein aber er hatte es noch immer nicht anders verdient. Doch dann wurde mein Gesichtsausdruck weicher. "Was ist eigentlich los? Du wolltest mich sprechen und es klang ja wichtig."

@Adrian McKinney

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#3

RE: Versteck

in Friedhof 19.11.2014 11:12
von Adrian McKinney (gelöscht)
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Auf einer alten Holzbank saß ich, während mein Blick in Richtung des kleinen Weges schwenkte. Ich wusste sie würde sich zurecht finden, weswegen ich ihr keine weitere Wegbeschreibung mitteilte. Sie war doch sowas wie Superwoman, da musste ich ja wohl nicht angeben, wo ich mich aufhielt. Ich hörte ihre Schritte und dennoch spannte sich jeder meiner Muskeln beinahe schmerzhaft an. Vielleicht war es auch jemand anderes? Meine Hände zu Fäusten geballt, atmete ich hörbar aus, als ich ihre sarkastischen Worte vernahm. Konnte sie nicht einfach mal aufhören damit? Ihre ewige Pöbelei würde uns wohl kaum weiterbringen, wenn sie das wohl auch anders zu sehen schien.

"In meinen Augen ist ein Versteck kein offensichtliches Hotelzimmer.", murmelte ich daher lediglich und vermied es einen ebenso bissigen Ton anzunehmen, wie sie es bereits wieder tat. Ich war fähig mich zusammenzureißen, wenn sie es war. Dies hier war eine Art Friedensangebot, nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte. Ich hielt einen Moment inne und sah auf, als sie sich erkundigte weswegen ich sie überhaupt gerufen hatte. "Ich möchte, dass Du mir die ganze Sache jetzt nochmal erklärst. Ich habe das Gefühl den Verstand zu verlieren, das alles ist so unwirklich. Dieser Typ war allen ernstes eine Art Vampir, was haben sie für Kräfte und wie wird man verwandelt? Ist es so, wie man es aus den Filmen kennt oder wie läuft das?" Das musste für sie alles unglaublich lächerlich klingen, aber wenn sie sich mal in meine Lage versetzte, würde sie es verstehen können. Ich brauchte einfach Antworten und musste wissen, mit was wir es zu tun hatten. Und vor allem, wie ich mich verteidigen konnte.


@Arizona May Vincenzo

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#4

RE: Versteck

in Friedhof 28.11.2014 01:35
von Arizona May Vincenzo (gelöscht)
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Es blieb einfach meine Haltung und ich konnte nicht anders, ich nannte es Schutzhaltung. Sicher hätte ich auch etwas neutraler mit Adrian sprechen können doch in meinen Augen hatte er dies noch nicht verdient. Ich war auch zu gerne nachtragend denn hier hatte ich mein Leben für ihn aufs Spiel gesetzt und alles was ich zuhören bekam waren geschockte Gesten und dumme Sprüche und das Schlimmste in meinen Augen - er zeigte keinen Dank! Wie egoistisch musste "Mann" sein? Da war wieder das typische Ego des Mannes vorhanden was ich so sehr hasste. Als ob eine Frau nicht auch stärker sein könnte. In diesem Fall war es einfach so und der Bubi musste lernen damit klarzukommen.

"Nun ich sagte zwar ein Hotelzimmer reicht aus aber wenn du dich im Dreck und in der Kälte wohlfühlst, nur zu ." sagte ich während ich mir ein leichtes Augenverdrehen kaum verkneifen konnte. Der Kerl schaffte es immer wieder mich auf irgendeine Weise immer dazu mich etwas zu provozieren. Woran es lag? Ich wusste es selbst nicht doch als er ruhiger mit mir sprach , atmete ich kurz durch und versuchte ihm auch so gegenüber zu treten schließlich konnte ich nicht nur das Miststück raushängen lassen. Jedenfalls nicht wenn er auch normal mit mir sprach. "Bist du dir sicher? Nicht das du wieder denkst wir sind hier in einer Reality Show." neckte ich ihn grinsend und setzt mich dann zu ihm. "Nein es ist nicht wie in den Filmen, dann wäre manches wirklich einfacher , glaub mir. Man muss das Blut einen Vampires trinken und dann sterben. Das ist der Weg zum Vampir sein. Knoblauch und Weihwasser sind alles nur Märchen. Nichts ist so wie man es denkt. Die Realität ist schlimmer und härter." versuchte ich ihm in einem ruhigen Ton klarzumachen. "Du hattest Glück das ich da war. Dieser Vampir hat zu Klaus gehört und bevor du fragst Niklaus Mikaelson ist ein Urvampir was heißt er war der erste Vampir den es gab, durch seine Blutlinie wurden sozusagen noch andere erschaffen was sich bis heute natürlich hingezogen hat. Er ist mächtiger als irgendein normaler Vampir und wenn er etwas will dann besorgt er es sich, koste es was es wolle. Und wenn er dich will - dann kríegt er dich." diese Worte sagte ich eher etwas kleinlaut, ich wollte ihn nicht verängstigen doch wusste ich das es für Adrian wohl noch eine komplizierte Zeit werden würde.

@Adrian McKinney

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#5

RE: Versteck

in Friedhof 07.12.2014 08:06
von Adrian McKinney (gelöscht)
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Ihren Konter bezüglich meines Verstecks nahm ich wortlos hin. Ich ahnte, dass sie einer der Frauen war, die immer das letzte Wort haben musste. Nicht weil sie mich ärgern wollte, sondern weil sie es hasste von einem Mann zurechtgewiesen zu werden und wohl so ihre Erfahrungen gemacht haben musste. Nun war ich es der die Augen verdrehte, denn versuchte sie mich schon wieder aufzuziehen. Dennoch konnte ich nicht anders, als ihr ein kleines, versöhnliches Grinsen entgegen zu bringen. "Versprochen.", erwiderte ich daher und sah ihr direkt in die Augen.

Es war schwer nicht erneut tausend von Fragen zu stellen, doch versuchte ich die Informationen so sachlich wie möglich aufzunehmen und zu verarbeiten. Man musste erst sterben und wachte dann von den Toten auf - als Vampir? Das klang wirklich schräger als jeder Film, doch würde sie wohl wissen wovon sie sprach. Noch einmal betonte sie wie gefährlich der Typ sein musste, der es auf mich absah und dass ich ihr wohl offensichtlich mehr als dankbar sein musste. Zögerlich rieb ich die Lippen übereinander und stützte mein Kinn auf die Fingerspitzen. Noch immer sah ich sie direkt an. "Ich habe offenbar die beste Vampirjägerin der Welt an der Seite, nicht dass ich noch andere kennen würde..und falls Du Dich überhaupt so bezeichnest.." Ich schüttelte leicht den Kopf, als ich hörte, worüber ich da eigentlich sprach. Vor wenigen Stunden dachte ich noch das Soldat sein wäre ein Horror und nun offenbarte sich mir eine komplett neue Welt, in die ich nie hinein gehören wollte. Erneut grinste ich, versucht die Situation irgendwie locker zu sehen. Das meine Muskeln seit dem Vorfall dauerhaft verspannt waren, musste ich ihr wohl nicht erklären. Es war wohl natürlich, dass sich ein gewisses Unwohlsein in mir verbreitete. Jetzt wo ich wusste, dass irgendein Supervampir Jagd auf mich machte.

"Danke, Arizona.", warf ich schließlich in die folgende Stille hinein und flüchtig striff meine Hand ihr Knie. Nur kurz wagte ich es sie in irgendeiner Weise zu berühren, schließlich wusste ich nicht, wie sie darauf reagierte. Offenbar hielt sie nicht viel von mir, da wollte ich nicht noch eine abgehackte Hand riskieren. "Hast Du irgendeinen Plan? Ich meine..ich kann mich schließlich nicht Tag und Nacht einschließen und langsam bekomme ich Hunger. Besteht die Chance, dass wir zusammen was essen gehen können?" Scheiße, das klang wie eine Einladung zu einem Date. Hoffentlich bekam sie das nicht in den falschen Hals, andererseits..sie war nicht von schlechten Eltern. Wäre eine Verabredung so schlimm?

@Arizona May Vincenzo

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#6

RE: Versteck

in Friedhof 11.12.2014 23:51
von Arizona May Vincenzo (gelöscht)
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Ich konnte ihn ja irgendwie verstehen, er hatte mit der Welt des Übernatürlichem nichts am Hut und in einer sekunde wurde sein Leben auf den Kopf gestellt. Es musste schwierig für ihn sein, so war es damals für mich auch als ich in diese Dinge eingeweiht wurde allerdings war dies nun schon mehrere Jahre her und ich war in diese Dinge einfach intensiv involviert sodass es mir schwer viel jetzt Gefühle zu zeigen. Und genau das war es auch was mich bei Adrian kalt wirken ließ. Doch da musste er mich irgendwo verstehen, ich war eine Person die genug gesehen hatte, da war kein Platz für Mitleid oder Gefühle.

"Ich habe offenbar die beste Vampirjägerin der Welt an der Seite, nicht dass ich noch andere kennen würde..und falls Du Dich überhaupt so bezeichnest.." ...diese Worte brachten mich doch tatsächlich etwas zum Grinsen. Kurz den kopf geschüttelt setzte ich mich neben ihn und betrachtete ihn genau. "Wenn du mich jetzt mit so was wie Buffy vergleichen willst dann nicht gut. Ich bin einfach eine Jägerin mehr nicht. Ich hab nicht nur Vampire auf meiner Killerliste." versuchte ich ihm zu erklären und grinste noch einmal zaghaft. "Glaub mir da draußen ist mehr als du denkst." fügte ich dann allerdings nochmals etwas ernster hinzu.

Ich spürte wie seine Hand mein Knie berührte. Beabsichtig? Oder doch nicht? Das war wohl etwas das ich nicht erfahren würde und ich wollte definitiv nicht nachfragen sonst hätte das böse Enden können. Doch ich riss mich zusammen und ignorierte das geschehen. So schlimm war Adrian ja nicht allerdings war seine Art beginn der reinste Horror. "ich weiß selbst nicht wohin mit dir,bei mir kannst du jedenfalls nicht bleiben ich hab keine zeit zum babysitten und hab nicht nur Zeit dich zu beschützen. Ein Versteck wie dieses ist schon gut ." zwar waren die Worte hart allerdings sagte ich sie etwas sanfter als sonst. Ihn bei mir zu haben war einfach eine Gefahr. "Aber wir können vorher was essen, geht auf mich. " murmelte ich dann und stand auf. "Und danach versteckst du dich wieder!"

@Adrian McKinney

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#7

RE: Versteck

in Friedhof 15.12.2014 13:45
von Adrian McKinney (gelöscht)
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Ihr Lächeln zog mich auf eine erschreckende Weise an. Vor ein paar Stunden wären wir uns wohl am Liebsten noch gegenseitig an die Gurgel gesprungen und jetzt entspannte sich die Situation zu meiner großen Erleichterung ein wenig. Wieso erschreckend? Ich wusste nicht, ob ich damit umgehen konnte eine Frau zu mögen, die derart taff war. Sie machte das alles wohl schon eine Weile und hatte dementsprechend sicherlich viel gesehen, was so manchem den Verstand rauben würde. Mir zum Beispiel. Ich stand ganz am Anfang, wie bei einem Spiel. Level 1 - mit dem Unterschied, dass das hier die reale Welt war. Hier konnte ich nicht auf Pause drücken oder von vorne beginnen, wenn ich game over war. Je länger ich darüber nachdachte, desto seltsamer fühlte ich mich. Zwar hatte auch ich schon einiges mitgemacht als Soldat, allerdings beiweitem nicht soviel wie Arizona, wie sie immer wieder anzudeuten versuchte. Was genau dahinter steckte, verriet sie bisher nicht.

"Buffy, das ist doch von gestern. Du bist eine der coolen Sorte. Bestimmt hast Du nen Keller voll Waffen.", der kleine Junge in mir wurde geweckt ohne, dass ich es beeinflussen konnte. Mein Grinsen klang jedoch ab, als mir der Ernst der Lage wieder bewusst wurde und sie mir riet danach zurück hierher zu kommen und mich zu verstecken. "Gut, gehen wir jetzt erstmal was essen. Du musst mir nichts ausgeben, das geht doch andersrum." Das sie wohl darauf bestehen würde, befürchtete ich bereits, bevor wir überhaupt ankamen. Bei der Jägerin lief einfach alles anders.

Es wehte ein frischer Wind, inzwischen erreichte der Winter auch New Orleans. Lässig lief ich neben Arizona her, während ich meine Augen rundherum offen hielt. Es konnte nicht schaden sich ein bisschen mehr als zuvor umzusehen. "Lebst Du auch hier in der Nähe oder wo kommst Du unter?", versuchte ich das Gespräch irgendwie am Laufen zu halten. Ich hasste Stille, denn brachte die mich immer auf trübe Gedanken. Und dauerhaft schlechte Laune schieben wollte ich wirklich nicht, ganz egal, was für ein mordlustiger Vampir hinter mir her war.

@Arizona May Vincenzo

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